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Steht ein Arztkontakt bevor? Fragen machen informierten Patienten!

Bei Gesundheit und Krankheit sind sachdienliche Informationen, verständliche Erklärungen und hilfreiche Hinweise wichtig. Was aber kann man als Patient selbst tun? Welche sind die „richtigen Fragen“? Steht ein Arztgespräch bevor? Dann ist es hilfreich, gut vorbereitet zu sein. Immer wieder werden Hilfestellungen zur Vorbereitung auf einen Kontakt zu Ärzten in Krankenhäuser und Praxen auch in den DPB-Regionalgruppen erbeten. Die Patientenuniversität Hannover formulierte vor Jahren (siehe PSO Magazin 3-2010, S. 23) für Patienten detaillierte Fragen, die PSO Magazin auf Anregung des DPB-Vorstandes nun erneut veröffentlicht. Die nachfolgende Aufstellung an Fragen ist eine Anregung für die Vorbereitung einer persönlichen Fragenliste. Wichtig ist, tatsächlich zu fragen! Keine Hemmungen. Fragen verbessern die Kommunikation. Fragen Sie die Ärztin oder den Arzt! Was Sie vor dem Gespräch tun sollten Schreiben Sie die Ihnen wichtigen Fragen auf. Lesen Sie die Frage ggf. ab, damit Sie verständliche und ausreichende Informationen erhalten. Wie lautet meine Diagnose? Nehmen Sie die zurzeit genutzten Medikamente oder deren Produktbeschreibung (Beipackzettel) zum Termin mit. Dazu gehören auch die Medikamente, die ohne Rezept gekauft wurden. Es ist gut, wenn der Arzt auch von diesen Medikamenten weiß. Notieren Sie gegebenenfalls Ihre Beschwerden und besonderen Ereignisse, die mit der Erkrankung in einem Zusammenhang stehen könnten, z.B. ungewöhnliche Schwellungen an Gelenken. Notieren Sie auch, wann diese genau angefangen haben und was Ihnen Linderung bringt. Nehmen Sie eine Vertrauensperson zum Termin beim Arzt mit, wenn Sie unsicher sind. Was Sie während eines Gespräches beachten können Arbeiten Sie Ihren Fragenzettel ganz ab, damit keine Frage offen bleibt. Hören Sie dem Arzt gut zu. Schreiben Sie Ihnen wichtige Antworten mit. Fragen Sie deutlich nach, wenn Sie etwas nicht genau verstehen. Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen! Es hilft, wenn Sie mit eigenen Worten zusammenzufassen, was Sie verstanden haben. Damit werden häufig Missverständnisse vermieden. Wie lautet der genaue Name meiner Erkrankung oder meines Gesundheitszustandes? Was ist damit gemeint? Wie ist meine Prognose? Welchen Verlauf nimmt meine Krankheit vermutlich in der Zukunft? Welche Veränderungen in meinem Leben muss ich vornehmen? Besteht die Möglichkeit, dass ein Familienmitglied die gleiche Erkrankung bekommen wird? Werde ich zu Hause spezielle Hilfe für den Umgang mit meiner Erkrankung benötigen? Nützliche Fragen vor einer Behandlung Nicht der Arzt entscheidet, welche Therapie Sie nutzen. Der Arzt soll Sie informierten, beraten und befähigen, für sich eine Entscheidung treffen zu können. Jeder erwachsene Patient ist für sich selber verantwortlich! Der Arzt ist der versierte Ratgeber zur Therapie, die den größten Nutzen unter Abwägung der persönlichen Verhältnisse erwarten lässt. Entscheiden aber tun Sie! Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es allgemein? Was sind die Vorteile und die Risiken bei den verschiedenen Therapien? Welche Behandlung ist für mich in meiner speziellen Situation besonders geeignet? Was empfehlen Sie mir? Wie schnell muss ich eine Entscheidung für eine Behandlung treffen? Was sind die Vorteile und die Risiken bei dieser Behandlung? Ist die Behandlung schmerzhaft? Wie kann man den Schmerz kontrollieren? Was kostet mich die Behandlung? Muss ich etwas dazu bezahlen? Wird meine Krankenkasse die Kosten übernehmen? Was sind die zu erwartenden Ergebnisse der Behandlung? Wann werde ich die Ergebnisse der Behandlung spüren? Wie sind die Aussichten, dass die Behandlung tatsächlich wirkt? Gibt es bei der Behandlung Nebenwirkungen? Was kann ich gegen die Nebenwirkungen tun? Wie schnell muss ich eine Entscheidung über die Behandlung treffen? Was passiert, wenn ich keine Therapie will? Gibt es wissenschaftliche Studien, die für mich wichtig sind? Werde ich weitere Behandlungen benötigen? Welche Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen oder Selbsthilfegruppen können Sie mir zur Unterstützung und für weiterführende Informationen empfehlen? Welche weiteren Tipps können Sie mir zur Unterstützung und für weiterführende Informationen geben?

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Wahl eines neuen Vorstandes

Auf seiner Mitgliederversammlung hat der Deutsche Psoriasis Bund e. V. am 12. Oktober 2014 einen neuen Vorstand für die nächsten vier Jahr bestimmt. Gewählt wurden:Ottfrid Hillmann zum Vorsitzenden, Annette Behlau-Schnier zur stellvertretenden Vorsitzenden und zu Beisitzern Helene Ball, Manfred Greis und Marius Grosser.

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Geschichte von Fumaderm

Seit nunmehr 20 Jahren ist Fumaderm zur Therapie der Psoriasis zugelassen. Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. befragt Patienten, welche Erfahrungen mit der Fumarsäure-Therapie sie gemacht haben.

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Jugendcamp ausgezeichnet

Für die Unterstützung von Jugendlichen mit Psoriasis wurde der Deutsche Psoriasis Bund e. V. geehrt. Im Rahmen des 12. Kongresses der European Society for Pediatric Dermatology (ESPD) überreichte die Deutsche Stiftung Kinderdermatologie dem Deutschen Psoriasis Bund für das DPB-Gesundheits-Jugendcamp 2014 eine Urkunde als nominierter Kanditat für den Dr.-Nicole-Brandl-Preis. Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. organisiert die Wochenendveranstaltung für junge Leute mit Psoriasis bereits zum sechsten Mal unter dem Motto: Neue Freunde finden, Spaß haben und mit einer positiven Einstellung wieder zurück in den Alltag.

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DPB Gesundheits-Jugendcamp 2014 in Berlin

Ich habe sie, die Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt. Hier wird mir die Möglichkeit geboten, mit Gleichaltrigen und Profis, die sich damit auskennen, ein Wochenende zu verbringen. Ich kann zwanglos über meine Probleme reden und bekomme Hilfe von Experten. Das Wichtigste: Neue Freunde finden, Spaß haben und mit einer positiven Einstellung wieder zurück in den Alltag. Wann?Vom 1. bis 3. August 2014 Wo?In Berlin Was erwartet dich?Nette Leute kennenlernen, Kanu fahren, grillen, ganz viele Infos zur Psoriasis und noch viel mehr Wir würden uns freuen, wenn du dabei wärst. Die Teilnahme ist kostenfrei. Ein Dermatologe und ein Psychologe begleiten das Camp und stehen auch für Einzelgespräche zur Verfügung. Anmeldeschluss ist der 24. Juni 2014. Gefördert wird die Veranstaltung durch die Firma Pfizer. Die Postkarte für die Anmeldung einfach ausdrucken.

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Neuauflage von Broschüren

Die Patientenbroschüre und die Patientenleitlinie zur Behandlung der Psoriasis vulgaris wurden komplett überarbeitet und können nun in der 3. Auflage bestellt werden. Die Broschüren sind kostenlos erhältlich gegen Zusendung eines Din-A-5 Freiumschlag, der mit der Adresse und 1,45 Euro Porto versehen sein sollte. Möchten Sie mehr als vier Broschüren bestellen, ist ein Din-A-4 Freiumschlag mit 1,45 Euro Porto notwendig. DEUTSCHER PSORIASIS BUND e.V. Selbsthilfe bei Schuppenflechte Seewartenstraße 10 20459 Hamburg Tel: 040 / 22 33 99-0 Email: info@psoriasis-bund.de

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