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Jetzt bewerben: Deutscher Psoriasis Bund schreibt Forschungsstipendium aus

Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. vergibt jährlich sein Forschungsstipendium in Höhe von 15.000,- Euro mit einer Laufzeit von zwölf Monaten für Forschungsvorhaben, die qualifizierte, unabhängige Ergebnisse zum Themenkreis „Psoriasis der Haut und der Gelenke“, insbesondere zum Stigma und zur Psychosomatik der Krankheit erwarten lassen. "Uns liegt vor allem der praktische Nutzen für Menschen mit Schuppenflechte am Herzen", betont der Geschäftsführer des Deutschen Psoriasis Bund e.V., Hans Detlev Kunz. Die Förderung soll dem Stipendiaten die Möglichkeit geben, sich ein Jahr lang voll auf das Forschungsvorhaben zu konzentrieren. Die Mittel stellt die Firma Biogen GmbH zur Verfügung. Sie werden durch den Vorstand des DPBs nach Beratung mit dem Wissenschaftlichen Beirat vergeben. Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. schreibt das Forschungsstipendium bereits seit 2003 aus. Bewerbungsfrist ist der 30. September. Die ausführlichen Bewerbungs- und Förderungsbedingungen sowie die bisher vergebenen Forschungsstipendien können unter folgendem Link nachgelesen werden. Forschungsstipendium

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Stellungnahme zum Präventionsgesetz

Bereits in der letzten Legislaturperiode wurde seitens der Regierung der Versuch unternommen, ein Präventionsgesetz zu schaffen. Dies gelang nicht. Nun hat diese Regierung zunächst einen Referentenentwurf und vor einiger Zeit auch einen Kabinettsbeschluss zum Präventionsgesetz vorgelegt. Für den Deutschen Psoriasis Bund e. V. enthält auch die Kabinettsvorlage viele Widersprüche in sich, da nicht klar wird, ob sich die Leistungen aus dem Präventionsgesetz ausschließlich auf Gesunde erstrecken, die möglichst nicht krank werden sollen, oder auch im Bereich der so genannten Sekundärprävention auf chronisch Kranke, die krankheitsadäquat durch das Gesetz Unterstützung erhalten. Der DPB hat vorgeschlagen, dass indikationsbezogene Patientenselbsthilfeorganisationen als Unterstützer der Sekundärprävention namentlich im Gesetz erwähnt werden. Lesen Sie hier die komplette Stellungnahme des Deutschen Psoriasis Bundes e. V. zum Präventionsgesetz.

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Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte: Ruhen von Zulassungen

Kein Präparat zur Therapie bei Schuppenflechte betroffen. Die Entscheidung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erfasst nur systemische Präparate. Kein Präparat wird zur Therapie einer Schuppenflechte (Psoriasis) eingesetzt!!! Menschen mit Psoriasis sollten sich durch diese Meldung wegen der Behandlung ihrer Schuppenflechte nicht beunruhigen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ordnet mit Bescheid vom 08.12.2014 das Ruhen verschiedener Arzneimittelzulassungen an, deren Grundlage eine klinische Studie der Firma GVK Biosciences in Indien war. Die Studien dieser Firma sind aufgrund einer französischen Inspektion zur Guten klinischen Praxis (GCP) nicht mehr als valide anzusehen. Die Arzneimittel, für die das Ruhen der Zulassung angeordnet wurde, verlieren mit Zugang des Ruhensbescheides ihre Verkehrsfähigkeit. Liste der betroffenen Arzneimittel (PDF, 181KB, Datei ist barrierefrei ⁄ barrierearm) Deutscher Psoriasis Bund e. V.

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Stellungnahme des Deutschen Psoriasis Bundes e.V. (DPB) zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz – PrävG)

Die Bundesregierung will die gesetzlichen Krankenkassen dazu verpflichten, mehr Mittel aus Beitragszahlungen abhängig Beschäftigter für Prävention auszugeben. Dazu wird in § 20 SGB V den gesetzlichen Krankenkassen auferlegt, das Ziel der Prävention als Kernaufgabe in ihren Satzungen zu verankern. Das klingt zunächst gut.  Die geplanten Änderungen reichen jedoch bei Weitem nicht aus. Gemäß § 1 SGB V stehen die Krankenkassen bereits in der Verantwortung, Versicherte präventiv zu unterstützen. Die Änderung des Gesetzes ist zwar insofern erfreulich, als dass auch der Gesetzgeber nunmehr offenbar erkannt hat, dass die Versicherten von den Krankenkassen bislang nicht wirkungsvoll bzw. ausreichend unterstützt wurden. Die Krankenkassen nun mit mehr Mitteln auszustatten, damit sie dem Anspruch des § 1 SGB V gerecht werden, erscheint als alleinige Maßnahme zur Lösung des Problems allerdings unzureichend. Die Verankerung des Präventionsziels in den Satzungen der Krankenkassen klingt zwar schön, führt aber dazu, dass nun auch alle präventiven Bemühungen der Krankenkassen dem gesetzlich verordneten Preiswettbewerb anheimfallen werden. Eine Krankenkasse investiert nur, wenn sie am Ende dabei einen Kostenvorteil für sich erzielt. Mit seiner Präventionsstrategie verfolgt der Gesetzgeber das Ziel, die Menschen zur Änderung ihrer Lebensgewohnheiten zu bewegen, um so Krankheitsrisiken vorzubeugen bzw. sie zu verhindern. Prävention kann zwar helfen, dem Einzelnen diese Risiken für seine Gesundheit zu erklären und sie kann auch helfen, dem Einzelnen aufzuzeigen, wie er diesen Risiken durch die Veränderung von Lebensgewohnheiten begegnen kann. Eine Garantie aber, dass präventive Maßnahmen dem Entstehen von Krankheiten vorbeugen oder sie gar verhindern, gibt es nicht. Die Formulierungen im § 20 SGB V lassen die Vermutung zu, dass der Gesetzgeber hier „Verschuldungstatbestände“ schaffen will: “Wer sich nicht ordentlich verhält und die Angebote nicht annimmt, der hat seine Erkrankung selbst verschuldet.“ Darüber hinaus zielen die Maßnahmen lediglich auf den Bereich der Primärprävention. Völlig unklar bleibt, welche sekundär- und tertiärpräventiven Maßnahmen zu treffen sind, um im Sinne des § 1 SGB V auch chronisch kranke und behinderte Menschen zu unterstützen. Dafür bietet der Gesetzentwurf leider keinen konzeptionellen Ansatz. Umfassende und ernst gemeinte Prävention kann sich nicht nur im primärpräventiven Ansatz erschöpfen. Sechs Euro pro Versichertem sollen die Krankenkassen jährlich in die Prävention investieren. Das ist zu wenig. Bereits 2010 gaben die gesetzlichen Krankenkassen 4,33 Euro und 2011 dann nur noch 3,87 Euro jährlich pro Versichertem aus, ohne dabei das Ziel der präventiven Maßnahmen auch nur annähernd zu erreichen. Eine Verdopplung des derzeitigen Ausgabevolumens wäre mindestens geboten, um nachhaltige Prävention im primären, sekundären und tertiären Bereich zu verwirklichen. Neben Sport- und Bewegungskursen, präventiven Kuren und betrieblicher Gesundheitsförderung sollte dringend auch die systematische strukturelle Förderung und Einbindung der indikationsbezogenen Selbsthilfe erwogen werden, die per se ein Konzept umfassender Prävention darstellt. Langfristige gesundheits- und/oder krankheitsadaptierte Verhaltensänderungen setzen zunächst einmal Wissen voraus. Krankenkassen mit der Wissensvermittlung zu beauftragen, hat sich bisher nicht bewährt. Es ist bisher noch nicht einmal gelungen, die nachgewiesene Fehlversorgung von rund 400.000 Menschen mit Schuppenflechte (Augustin et al.) zu beenden. Diese Menschen wissen meist gar nicht, wie schlecht sie behandelt werden, weil Erkrankte, die keinen Bezug zur gesundheitlichen Selbsthilfe bei Schuppenflechte haben, erheblich schlechter über ihre Erkrankung und über die ihnen zustehenden Behandlungsmöglichkeiten informiert sind (siehe hierzu die Studien PSO real und PSO plus von Augustin et al.). Hier versagt das professionelle Versorgungssystem – während die indikationsbezogene gesundheitliche Selbsthilfe ein chronisch unterfinanziertes Schattendasein fristen muss, obwohl sie genau diese Aufgabe der Wissensvermittlung leistet. Anstatt über notwendige Strukturveränderungen nachzudenken, setzt der Gesetzgeber einzig auf die Strategie, die Krankenkassen satzungsbestimmt Informationskampagnen durchführen zu lassen. Das hat bisher nicht einmal im Ansatz funktioniert – und soll nun mit ein bisschen mehr Geld besser laufen? Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit Mitteln der gesetzlich Versicherten zu finanzieren, stellt eine sehr bedenkliche Auslagerung von gesamtgesellschaftlich zu tragenden Kosten in die gesetzliche Krankenversicherung dar – die Versichertenbeiträge werden damit quasi zu einer Sondersteuer. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird als staatliche Instanz in die Selbstverwaltung integriert. Dabei bleibt völlig intransparent, wie die inneren Bezüge ausgestaltet und der Öffentlichkeit zugänglich sein werden. Es gibt lediglich interne Konsultationen gemäß § 20 a Absätze 3 und 4. Dass die Spitzenverbände der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe in Gänze ausgeschlossen bleiben, zeugt davon, welche Bedeutung der Gesetzgeber der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe beimisst. Was hindert den Gesetzgeber daran, zumindest die Mitberatung gesetzlich zu verankern? Was nützt eine Präventionsreform, wenn die Gruppen der „Präventionsempfänger“ von jeder inhaltlichen Diskussion per Gesetz ausgeschlossen bleiben? Sind die Bürger nur noch Verfügungsmasse des Versorgungssystems? Chronisch kranke Menschen in Deutschland werden quasi gesetzlich diskriminiert und stigmatisiert, wenn die eigene Erkrankung nicht zu den „bevölkerungsmedizinisch bedeutsamen“ Krankheiten zählt. Welche bonifizierten Angebote nach § 65a SGB V unterbreitet das Gesetz den Menschen mit ärztlicher Bescheinigung ohne „bevölkerungsmedizinische Bedeutsamkeit“? Solange der Gesetzgeber den Preiswettbewerb um den geringsten Versichertenbeitrag nicht beendet, dienen alle Maßnahmen von Krankenkassen nur dem Ziel ökonomischer Kosteneffizienz. Gesundheit und Krankheit haben aber keine ursächliche Beziehung zu ökonomischen Betrachtungen. Menschen erkranken an Schuppenflechte, weil die biologischen Bedingungen so sind wie sie sind. Es erscheint äußerst fragwürdig, mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen die Maßnahmen von gewinnorientierten Unternehmungen zu fördern. Deutscher Psoriasis Bund e.V.

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Stellungnahme des Deutschen Psoriasis Bund e.V. zum Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz – (GKV-VSG))

1. Der vorgelegte Gesetzentwurf löst das Problem der Unterversorgung von 500.000 Menschen mit einer mittelschweren bis schweren Psoriasis in Deutschland nicht. Die hohe Zahl der fehl- oder gar nicht behandelten Versicherten mit Schuppenflechte wird seit fünf Jahren kontinuierlich durch die Versorgungskonferenz Psoriasis festgestellt, ohne dass sich grundlegend etwas daran ändert. Die Reaktion der Kassenärztlichen Bundesvereinigung als Verantwortliche für den Sicherstellungsauftrag, die inhaltlich ohne Substanz bleibt, ist beigefügt. 2. Der Gesetzentwurf löst auch nicht die Aufgabe der Bundesregierung, gemäß der WHO-Resolution zur Psoriasis aus Mai 2014 sich dem Problem der Schwere der Erkrankung sowie dem gesellschaftlichen Stigma dieser Volkskrankheit adäquat zu stellen. 3. Der Gesetzentwurf löst auch nicht das immer noch offene Problem der regelmäßigen Überprüfung des Vorliegens einer Berufshaftpflichtversicherung in angemessener Höhe und der Zahlung der Versicherungskosten. Die Verantwortung dazu liegt allerdings in den Ländern. Versicherte Kranke vertrauen stillschweigend auf die Vorlage einer ausreichenden und im Schadensfall auch belastbaren Berufshaftpflichtversicherung bei Vertragsärzten. Dies ist ein solidarischer Anspruch, der von der Bundesregierung auch solidarisch durchzusetzen ist. 4. Der Gesetzentwurf betraut den Gemeinsamen Bundesauschuss mit einer Fülle neuer Aufgaben, ohne dafür Sorge zu tragen, auch die ehrenamtliche Mitberatung indikationsbezogener Patientenvertreter nachhaltig zu verstärken. Wo und wie sollen die ehrenamtlich tätigen sachkundigen Patientenvertreter für zusätzliche Aufgaben gewonnen werden und welche finanziellen Auswirkungen auf Patientenverbände hat das? Welche Kompensationen sind vorgesehen? 5. Die verfassungsrechtlich bedenkliche Verknüpfung von § 25 SGB V und § 62 SGB V ist medizinisch nicht zu begründen. Die Untersuchungen zum Checkup 35 können chronische Erkrankungen nicht vorhersagen und vor allem nicht verhindern. Damit verknüpft der Gesetzgeber Sachverhalte, die ursächlich in keinem Zusammenhang stehen und sanktioniert sachfremd später eintretende, chronische Erkrankung durch Verweigerung der Absenkung der Zuzahlung. Eine Psoriasiserkrankung erfolgt auf Grund anderer Faktoren (genetische Prägung, Trigger). Die mit dieser Vorschrift verbundene, lückenlose Dokumentation, die im Einzelfall 70 Jahren überschreiten könnte, ist beispiellos in Deutschland! § 27 b Zweitmeinung Grundsätzlich gut ist es, wenn Versicherte präzise beschriebene Ansprüche auf Leistungen haben. Das Recht der freien Arztwahl schließt eigentlich die Möglichkeit einer Zweitmeinung nicht aus. Mit dieser Regelung will der Gesetzgeber die unnatürlichen Steigerungsraten von planbaren operativen Eingriffen auf ein sachgerechtes Maß zurückführen. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die Ökonomisierung der Gesundheitsversorgung immer wieder genau solche Eingriffe notwendig macht und zu keiner systematischen Veränderungen führt. Hier liegt die Wurzel der Unzufriedenheit. Die Zweitmeinung darf nicht von demselben Arzt oder von derselben Einrichtung eingeholt werden, in der der Eingriff durchgeführt werden soll. Dies ist auch grundsätzlich eine vernünftige Entscheidung, die allerdings verkennt, dass es sich um spezialisierte Ärzte handelt, die wechselseitig jeweils zu Zweitmeinungen herangezogen werden. Besser wäre, wenn es eine grundsätzlich von der Leistungserbringung unabhängige Stelle gäbe, die völlig losgelöst von ökonomischen Interessen der Leistungserbringung für eine Zweitmeinung zur Verfügung stünde. Der Gesetzgeber unterschätzt den hohen Korpsgeist unter Medizinern. Der Gemeinsame Bundesausschuss soll in einer Richtlinie die Qualitätssicherung konkretisieren. Bei dieser Art der Qualitätssicherung geht es letztendlich nur um die Handlungsanweisung für die Durchführung für beteiligte Mediziner. Viel wichtiger für Patienten ist die Ergebnisqualität, gemessen an deren Auswirkungen für die individuelle Lebenswelt. Dafür sieht das Gesetz aber keine Regelung vor. Der Gesetzgeber beschränkt sich bezüglich der Qualitätsanforderungen nur auf Struktur- und Prozessvorgaben. Das Behandlungsergebnis scheint dem Gesetzgeber völlig egal zu sein. Bei planbaren Operationen infolge einer Psoriasis-Arthritis durch Gelenkversteifung, Gelenkverlust oder Dauerschmerz ist es für den Patienten nicht nur wichtig, dass die Prozessqualität stimmt. Dies wird stillschweigend vorausgesetzt. Wichtig für den Patienten ist, dass er nach der Operation nachhaltig das prognostizierte Ziel der Operation in seinem Leben auch tatsächlich erfährt. § 39 Entlassungsmanagement nach Krankenhausbehandlung Sehr befürwortet wird, dass der Gesetzgeber den Sektorenübergang „Krankenhaus – Ambulante Versorgung“ regelt. Zum Regelungsumfang der Krankenhäuser sollte aber auch zählen, dass die durchgängige Medikation des aus dem Krankenhaus entlassenen Patientensichergestellt ist. Ein verbindlicher Termin beim ambulant tätigen Haus- oder Facharzt muss verfügbar sein, bevor die im Krankenhaus verordneten Arzneimittel aufgebraucht sind. Offen lässt der Gesetzgeber, wie er die Adhärenz des Patienten, der über das Krankenhaus über Therapieziele und Zielerreichungskorridor beraten wurde, sicherstellt. Beim nachbehandelnden Vertragsarzt greifen die unbekannten Rabattverträge in unsäglicher Weise in die Adhärenz ein. Bekannt ist, dass Mediziner aus nicht medizinischen Erwägungen häufig das „Aut-Idem-Kreuz“ nicht setzen. Diese Situation bleibt ungeklärt und geht zu Lasten des versicherten Kranken. Der Versicherte hat zwar einen Anspruch auf Unterstützung, ist dabei aber wieder nur Medium und nicht Akteur, denn das Krankenhaus bestimmt mit Leistungserbringern, offensichtlich ohne Einbeziehung des Patienten, die Aufgaben des Entlassungsmanagements. Unklar bleibt, was der Hinweis auf die Bestimmungen über die vertragsärztliche Versorgung tatsächlich umfasst. Sind hierbei die Vielzahl der unbekannten Rabattverträge und Austauschmodalitäten durch das Krankenhaus zu berücksichtigen? Was nützt dem Versicherten ein unmittelbarer Rechtsanspruch auf ergänzende Unterstützung des Entlassungsmanagements, wenn er keinen zeitlich fixierten Behandlungsanspruch durch Vertragsärzte erhält? Unverständlich bleibt, warum der Gesetzgeber nicht – wie sonst auch – den Gemeinsamen Bundesausschuss beauftragt, Richtlinien über das Entlassungsmanagement zu erlassen, so dass die Patientenperspektive unmittelbar Einfluss durch Mitberatung erhält. § 40 Wahl einer zertifizierten Rehabilitationseinrichtung Die Regelung wird grundsätzlich begrüßt, weil diese das Wunsch- und Wahlrecht des Leistungsberechtigten verbindlich macht. Sollte ein Versicherter seine zugelassene Einrichtung ohne Versorgungsvertrag wählen, dann muss ihm zumindest durch den Kostenträger dargelegt werden, welchen Anteil der Kosten dieser tatsächlich nur bereits ist, zu übernehmen. Nur so kann der Versicherte ermessen, welche tatsächlichen Kosten er aufgrund seines Wahlrechts konkret selbst tragen muss. Diese Forderung ist nicht unbillig, da die Kostenträger genau wissen, welche Preise sie vertraglich in Versorgungsverträgen nach § 111 SGB V abgeschlossen haben. § 63 Verzicht auf Satzungsregelung Die Regelung schafft Intransparenz und wird gegen Entbürokratisierung aufgewogen. Die Verträge von gesetzlichen Krankenkassen sind nicht öffentlich. Nicht einmal dem Versicherten der Krankenkasse sind diese zugänglich. Der Satz sollte beibehalten werden, damit Versicherte der Kasse sich überhaupt unterrichten können, was die jeweilige Krankenkasse mit Modellvorhaben beabsichtigt. Modellvorhaben sind in der Regel so angelegt, dass sie zu Kosteneinsparungen bei den Krankenkassen führen, nicht unbedingt aber wirkliche Vorteile für Versicherte bringen. § 73 b Hausarztzentrierte Versorgung Einerseits wird der Gemeinsame Bundesausschuss durch den Gesetzgeber beauftragt, nach evidenten Kriterien Richtlinien zur Versorgung der gesetzlich Versicherten zu formulieren. Auf der anderen Seite werden nun ausdrücklich auch Leistungen möglich, deren Evidenz nicht nachgewiesen ist, da diese nicht zum Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung zählen müssen. Damit verstärkt Gesetzgeber die unsägliche Situation der IGeL-Leistungen ohne Nutzenbeleg. Krankenkassen dürfen bewusst wettbewerblich gegen die Vorschrift des § 12 SGB V verstoßen?. Ob innovative Leistungen tatsächlich einen patientenrelevanten Nutzen haben, bleibt offen. Damit werden Versicherte zum Versuchsfeld von gesetzlichen Krankenkassen, die Kosten für medizinische Leistungen ohne jede Evidenz tragen, um daraus Wettbewerbsvorteile zu generieren. Geht es dem Gesetzgeber um die kranken Versicherten oder um die Wettbewerbsmöglichkeiten gesetzlicher Krankenkassen? Durch Wegfall der Praxisgebühr haben Versicherte keinen finanziellen Vorteil mehr, an der hausarztzentrierten Versorgung teilzunehmen. Es fehlt bislang jeder evidente Nachweis, dass die Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung tatsächlich zu einer Verbesserung der Gesundheitsversorgung führt. Außerdem bleibt nach wie vor ungeregelt, wann der Hausarzt das Ende seiner medizinischen Kompetenz erreicht hat und zwanghaft kranke Versicherte an Fachärzte zur abschließenden Weiterbehandlung überantworten muss. Auf die Unter- und Fehlversorgung von Psoriasis-Patienten wurde bereits hingewiesen! Solange der Gesetzgeber den tatsächlichen Vorteil für gesetzlich Versicherte durch primäre Nutzung eines Hausarztes nicht herausstellt und die fachkompetente Behandlung strukturell sicher für die Versicherten darstellt, führt dies nicht zu einer verbesserten Behandlungssituation des Versicherten. Die Überlegung basiert nicht auf medizin-wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern auf ökonomischen Betrachtungen des Versorgungssystems, weil angeblich die Hausarztbehandlung preiswerter erscheint. Studien der Versorgungsforschung belegen das am Beispiel des niederländischen Versorgungssystems nicht. Es ist nicht billiger, sondern teurer. Im Übrigen fehlt es an jeder evidenten Aussage zur Ergebnisqualität einer hausarztzentrierten Versorgung. Das der Gesetzgeber Ergebnisqualität eigentlich erwartet, ist § 130c zu entnehmen, da dort Preise an messbare Therapieerfolge geknüpft sind, ohne jedoch Therapieerfolg gesetzlich zu definieren. § 75 Terminservicestellen Es ist begrüßenswert, dass der Gesetzgeber sich der Terminierung von Facharztterminen durch gesetzlichen Eingriff widmet. Die Grundvoraussetzung des Vorliegens einer Überweisung konterkariert allerdings die freie Arztwahl. Chronisch Kranke gehen wegen ihrer chronischen Erkrankung nicht zum Allgemeinmediziner, um sich eine Überweisung für den Facharzt geben zu lassen. Diese Versicherten suchen den Facharzt direkt auf. Das Problem der Terminvergabe besteht auch ohne Vorliegen einer Überweisung. Darüber hinaus verkennt der Gesetzgeber, dass insbesondere chronisch Kranke sich um Termine bei Fachärzten und insbesondere beim Arzt des Vertrauens schon aus eigenem Interesse stark bemühen. Der Weg über eine Terminservicestelle stellt die Vertrauensbeziehung zum jeweiligen Arzt ins Abseits. Die Folge wird sein, dass chronisch Kranke über unterschiedliche Arztpraxen „wandern“ müssen. Versichertendaten werden über unzählige Praxen verteilt. Datensparsamkeit wird in das Gegenteil verkehrt. Wie die angemessene Wegstrecke, Wegstreckenkosten und die dafür aufzubringende Zeit – insbesondere von Berufstätigen – gefasst werden soll, bleibt offen. Schon jetzt fahren gesetzlich Versicherte in Flächenländern, von den Inseln oder aus dem Gebirge, erhebliche Wegstrecken und zwar ohne auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen zu können. Es ist für einen Versicherten mit einer Psoriasis oder Psoriasis-Arthritis im aktuellen Schub nahezu unterlassene Hilfeleistung, wenn dieser Erkrankte vier Wochen auf einen Facharzttermin bei einem ihm unbekannten Vertragsarzt warten muss. Im Übrigen sollte auch gelten, dass am vereinbarten Tag auch die vereinbarte Uhrzeit so verbindlich gefasst ist, dass die tatsächliche Wartezeit beim Arzt 30 Minuten nicht überschreitet. Bei schwacher öffentlicher Verkehrsinfrastruktur müssen die Versicherten nicht nur den Arzttermin, sondern auch die Fahrtzeit koordinieren können. Arzt und Patient kennen den Termin rechtzeitig vorher und es ist nicht unbillig, dass beide sich darauf einstellen. § 75 a Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin Vertragsärzte sind freiberufliche Selbstständige. Diese arbeiten auf der Basis der Gewinnmaximierung im Rahmen der gegebenen gesetzlichen Möglichkeiten. Wieso mit Beiträgen der gesetzlich Versicherten die Weiterbildung der Allgemeinmediziner zusätzlich hälftig zu finanzieren ist, erschließt sich nicht. Es ist ureigenes Interesse eines Anbieters einer Leistung, dass er diese auf dem höchsten qualitativen Niveau erbringt, um nicht im Leistungswettbewerb zu erliegen. Es ist Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, im Rahmen des Sicherstellungsauftrages auch die Qualität der Leistungserbringung sicherzustellen. Dies kann kein zusätzlicher finanzieller Auftrag der Versichertengemeinschaft sein. § 79 Vertreterversammlungen Der Eingriff des Gesetzgebers in die Beziehungsstrukturen der kassenärztlichen Leistungserbringer stellt einmal mehr diese Struktur selber in Frage. Welchen Vorteil haben gesetzlich Versicherte durch die Existenz des Systems der Kassenärztlichen Vereinigungen einschließlich der Kassenärztlichen Bundesvereinigung? Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind gezeichnet durch Verteilungskämpfe der Zuweisung von Honorarvolumen. Darüber hinaus sind die Volumina in der Bundesrepublik Deutschland in den einzelnen Kassenärztlichen Vereinigungen durchaus unterschiedlich. Dies ist gesetzlich Versicherten nicht plausibel vermittelbar. § 87 b Vergütung der Ärzte Die Behandlung einer Psoriasis und einer Psoriasis-Arthritis wird aufgrund besseren Wissens des pathologischen Geschehens immer schwieriger. Mittlerweile hat sich eine Spezialisierung durch „Psoriasis-Netze“ in der Facharztgruppe herausgebildet. Es ist absolut nicht hinnehmbar, dass minderqualifizierte Hausärzte Facharztbehandlungen an Menschen mit Psoriasis und Psoriasis-Arthritis abrechnen können, die selbst Fachärzte vor medizinische Probleme stellen. Damit wird mindere Qualität bezahlt. Wichtiger wäre, innerhalb der Facharztgruppe den besser spezialisierten Psoriasis-Netz-Ärzten für die bessere Qualität einen Honorarzuschlag zu gewähren. Es ist nicht hinnehmbar, dass ein minderqualifizierter Arzt den gleichen Honoraranspruch wie ein höher qualifizierter Facharzt hat. Besser wäre den zwingenden Übergang vom Allgemeinmediziner zum Facharzt zu regeln, damit leidvolle Patientenkarrieren verhindert werden. Die Änderung in Absatz 2 Satz 2 folgt dem Ansatz besserer Vergütungsregeln für Praxisnetze. Dies sollte allerdings durch Verrechnung auch innerhalb der Facharztgruppe erfolgen. Im Übrigen ist immer noch nicht sichergestellt, dass Vertragsärzte für die gleiche Leistung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland auch die gleiche Vergütung erhalten. Für diese Situation gibt es weder eine medizinische noch eine sachlich-ökonomische Begründung. §92 a Innovationsfonds Der Innovationsfonds ist nicht so angelegt, die Ergebnisqualität der Gesundheitsversorgung gesetzlich Versicherter in Deutschland zu verbessern. Gefördert werden neue Versorgungsformen nur mit Blick auf ökonomische Effizienz. Naturwissenschaftliche Tatsachen kollidieren regelmäßig aber mit ökonomischen Überlegungen. Kranke gesetzlich Versicherte haben nur ein Interesse am Ergebnis ihrer Versorgung. Unklar bleibt bei der Formulierung der Vorschrift, ob mit neuen Versorgungsformen auch die inhaltliche Einbeziehung der Tätigkeit von Patientenselbsthilfeorganisationen gemeint sein kann. Durch die Studien PsoReal und PsoPlus hat der DPB mit wissenschaftlicher Methodik zeigen lassen, dass Patienten mit Schuppenflechte einen Vorteil durch eine Mitgliedschaft gegenüber solchen Patienten in Behandlung ohne Mitgliedschaft haben. Der Fonds sollte auch für indikationsbezogene Patientenselbsthilfeverbände Möglichkeiten der Erprobung z.B. für bessere Information, Schulung usw. ermöglichen. § 106 Wirtschaftlichkeitsprüfungen Unterliegen Vertragsärzte der latenten Bedrohung durch Prüfvorgänge ökonomischer Natur hat dies einen Einfluss auf medizinisches Handeln, was die Unterversorgung von Menschen mit Psoriasis unethisch belegt! Jede ökonomische oder administrative Erwägung des Arztes darf keine Auswirkung auf medizinische Notwendigkeiten haben. § 117 Überweisung in Fachambulanzen Wenn der Gesetzgeber die Honorierung einer Facharztbehandlung beim Allgemeinmediziner zulässt, dann muss er auch die Überweisung des Allgemeinmediziners in Fachambulanzen der Krankenhäuser zulassen. Der Gesetzgeber wechselt wiederholt die Betrachtungsebene zwischen Allgemeinmediziner und Facharzt ohne schlüssige Begründung. § 140a Besondere Versorgung Verträge der AOK Thüringen und der Techniker Krankenkasse zur „besonderen“ Behandlung von Versicherten mit Psoriasis-Arthritis belegen, dass im Preiswettbewerb der Kassen Verträge abgeschlossen werden, die medizinischen Unsinn beinhalten und absolut keinen Vorteil für die kranken Versicherten bedeuten. Diese Verträge bedienen nur ökonomische Interessen der Vertragspartner ohne jede Patientenperspektive. Es bedarf einer Prüfstelle, die Verträge zur „besonderen Versorgung“ überprüft und genehmigen muss, damit diese dem Stand des medizinischen Wissens entsprechen. Eine solche Prüfung können auch indikationsbezogene Patientenselbsthilfeverbände mit ihren wissenschaftlichen Beiräten leisten. Deutscher Psoriasis Bund e. V.

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Steht ein Arztkontakt bevor? Fragen machen informierten Patienten!

Bei Gesundheit und Krankheit sind sachdienliche Informationen, verständliche Erklärungen und hilfreiche Hinweise wichtig. Was aber kann man als Patient selbst tun? Welche sind die „richtigen Fragen“? Steht ein Arztgespräch bevor? Dann ist es hilfreich, gut vorbereitet zu sein. Immer wieder werden Hilfestellungen zur Vorbereitung auf einen Kontakt zu Ärzten in Krankenhäuser und Praxen auch in den DPB-Regionalgruppen erbeten. Die Patientenuniversität Hannover formulierte vor Jahren (siehe PSO Magazin 3-2010, S. 23) für Patienten detaillierte Fragen, die PSO Magazin auf Anregung des DPB-Vorstandes nun erneut veröffentlicht. Die nachfolgende Aufstellung an Fragen ist eine Anregung für die Vorbereitung einer persönlichen Fragenliste. Wichtig ist, tatsächlich zu fragen! Keine Hemmungen. Fragen verbessern die Kommunikation. Fragen Sie die Ärztin oder den Arzt! Was Sie vor dem Gespräch tun sollten Schreiben Sie die Ihnen wichtigen Fragen auf. Lesen Sie die Frage ggf. ab, damit Sie verständliche und ausreichende Informationen erhalten. Wie lautet meine Diagnose? Nehmen Sie die zurzeit genutzten Medikamente oder deren Produktbeschreibung (Beipackzettel) zum Termin mit. Dazu gehören auch die Medikamente, die ohne Rezept gekauft wurden. Es ist gut, wenn der Arzt auch von diesen Medikamenten weiß. Notieren Sie gegebenenfalls Ihre Beschwerden und besonderen Ereignisse, die mit der Erkrankung in einem Zusammenhang stehen könnten, z.B. ungewöhnliche Schwellungen an Gelenken. Notieren Sie auch, wann diese genau angefangen haben und was Ihnen Linderung bringt. Nehmen Sie eine Vertrauensperson zum Termin beim Arzt mit, wenn Sie unsicher sind. Was Sie während eines Gespräches beachten können Arbeiten Sie Ihren Fragenzettel ganz ab, damit keine Frage offen bleibt. Hören Sie dem Arzt gut zu. Schreiben Sie Ihnen wichtige Antworten mit. Fragen Sie deutlich nach, wenn Sie etwas nicht genau verstehen. Scheuen Sie sich nicht, nachzufragen! Es hilft, wenn Sie mit eigenen Worten zusammenzufassen, was Sie verstanden haben. Damit werden häufig Missverständnisse vermieden. Wie lautet der genaue Name meiner Erkrankung oder meines Gesundheitszustandes? Was ist damit gemeint? Wie ist meine Prognose? Welchen Verlauf nimmt meine Krankheit vermutlich in der Zukunft? Welche Veränderungen in meinem Leben muss ich vornehmen? Besteht die Möglichkeit, dass ein Familienmitglied die gleiche Erkrankung bekommen wird? Werde ich zu Hause spezielle Hilfe für den Umgang mit meiner Erkrankung benötigen? Nützliche Fragen vor einer Behandlung Nicht der Arzt entscheidet, welche Therapie Sie nutzen. Der Arzt soll Sie informierten, beraten und befähigen, für sich eine Entscheidung treffen zu können. Jeder erwachsene Patient ist für sich selber verantwortlich! Der Arzt ist der versierte Ratgeber zur Therapie, die den größten Nutzen unter Abwägung der persönlichen Verhältnisse erwarten lässt. Entscheiden aber tun Sie! Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es allgemein? Was sind die Vorteile und die Risiken bei den verschiedenen Therapien? Welche Behandlung ist für mich in meiner speziellen Situation besonders geeignet? Was empfehlen Sie mir? Wie schnell muss ich eine Entscheidung für eine Behandlung treffen? Was sind die Vorteile und die Risiken bei dieser Behandlung? Ist die Behandlung schmerzhaft? Wie kann man den Schmerz kontrollieren? Was kostet mich die Behandlung? Muss ich etwas dazu bezahlen? Wird meine Krankenkasse die Kosten übernehmen? Was sind die zu erwartenden Ergebnisse der Behandlung? Wann werde ich die Ergebnisse der Behandlung spüren? Wie sind die Aussichten, dass die Behandlung tatsächlich wirkt? Gibt es bei der Behandlung Nebenwirkungen? Was kann ich gegen die Nebenwirkungen tun? Wie schnell muss ich eine Entscheidung über die Behandlung treffen? Was passiert, wenn ich keine Therapie will? Gibt es wissenschaftliche Studien, die für mich wichtig sind? Werde ich weitere Behandlungen benötigen? Welche Einrichtungen, Selbsthilfeorganisationen oder Selbsthilfegruppen können Sie mir zur Unterstützung und für weiterführende Informationen empfehlen? Welche weiteren Tipps können Sie mir zur Unterstützung und für weiterführende Informationen geben?

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Wahl eines neuen Vorstandes

Auf seiner Mitgliederversammlung hat der Deutsche Psoriasis Bund e. V. am 12. Oktober 2014 einen neuen Vorstand für die nächsten vier Jahr bestimmt. Gewählt wurden:Ottfrid Hillmann zum Vorsitzenden, Annette Behlau-Schnier zur stellvertretenden Vorsitzenden und zu Beisitzern Helene Ball, Manfred Greis und Marius Grosser.

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Geschichte von Fumaderm

Seit nunmehr 20 Jahren ist Fumaderm zur Therapie der Psoriasis zugelassen. Der Deutsche Psoriasis Bund e. V. befragt Patienten, welche Erfahrungen mit der Fumarsäure-Therapie sie gemacht haben.

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