• Über Psoriasis
  • Mitgliedschaft
  • Broschüren
  • Meldungen
  • PSO Magazin
    • Anzeigen
    • Geschäftsbedingungen
  • Selbsthilfe vor Ort
  • PSO-Kinder
  • PSO-Jugend
  • Termine
  • Stellungnahmen
  • Links
  • Forschung
  • Für Ärzte

PSO Magazin

Das PSO Magazin erscheint alle zwei Monate und ist für Mitglieder kostenlos.

Auszug aus dem aktuellen Magazin

PSO Magazin 2/2017

Editorial

------------------------------

Blaue Hand
behördlich genehmigtes Schulungsmaterial

------------------------------

Brodalumab

Die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat mit Brodalumab (Produktname Siliq) einen neuen monoklonalen Antikörper zur Therapie der mittelschweren bis schweren Psoriasis (Schuppenfl echte) zugelassen. Der Wirkstoff blockiere die Entzündungsbotenstoffe Interleukin 17A, 17F und 25. Diese Blockade unterbinde die Immunreaktion. Brodalumab solle bei erwachsenen Patienten zum Einsatz kommen, wenn andere systemische Therapien nicht wirkten oder versagten. Bezüglich der Wirkung unter Studienbedingungen sei die Wirkung besser als bei Ustekinumab. Eine gravierende Nebenwirkung ist eine höhere Infektionsgefahr.

Ärzteblatt.de

------------------------------

Entzündung und Depression

In einer Studie mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachrichtungen konnten Essener Forscher erstmalig beim Menschen zeigen, dass im Verlauf einer akuten Entzündung die Konzentration des Immunbotenstoffs Interleukin-6 (IL-6) nicht nur im Blut, sondern auch deutlich in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit (Liquor) ansteigt. Der Anstieg von IL-6 hing dabei statistisch auffällig (signifikant) mit berichteten depressiven Anzeichen zusammen: Nahm die Konzentration zu, verstärkten sich auch die Symptome. Die Wissenschaftler vermuten, dass IL-6 über die Blutbahn auch das Gehirn erreiche und auf neuronale Prozesse im Sinne einer Depression wirken könnten.

Informationsdienst Wissenschaft

------------------------------

Urteil zu Murks

Auch wenn ein Patient auf „medizinischen Murks” als Dienstleistung besteht, trägt der Arzt die juristischen Folgen der Fehlbehandlung. Das OLG Hamm urteilte, dass ein Arzt seinem Patienten eine Behandlung, die gegen medizinische Standards verstößt, verweigern muss, auch wenn der Patient sie ausdrücklich verlangt. Behandelt der Arzt trotzdem wider besseren Wissens falsch, haftet er für seinen Fehler.

§§ OLG Hamm, 26 U 116/14

------------------------------

Antibiotika: Weniger ist mehr

Als Alexander Fleming 1928 das Penicillin entdeckte, brach in der Medizin ein neues Zeitalter an. Endlich war es möglich, bakterielle Infektionen zu behandeln. Patienten überlebten von nun an beispielsweise Blutvergiftungen oder Lungenentzündungen viel häufiger als vorher.

Fleming hatte beobachtet, dass Staphylokokken, die er auf einem Nährboden züchtete, im Wachstum gehemmt wurden, wenn sie mit Penicillum-Pilzen in Berührung kamen. Später erkannten die Forscher, dass Penicillin vor allem gegen die Bakterien Staphylokokken und Streptokokken wirkt. Diese zwei Bakterienarten verursachen eine große Anzahl menschlicher Infektionskrankheiten wie Halsentzündungen, Lungenentzündung, Haut- und Wundinfektionen oder auch Scharlach.

Neben dem Penicillin wurden in der Folgezeit zahlreiche weitere Antibiotika entwickelt. Zunächst konnten sie nur aus Stoffwechselprodukten von Pilzen und anderen Bakterien gewonnen werden. Später gelang es, Substanzen zu entwickeln, die in der Natur nicht vorkommen, die also teilsynthetisch, vollsynthetisch oder gentechnisch hergestellt werden.

Der Begriff Antibiotikum wird abgeleitet von den griechischen Wörtern „anti“ (= gegen) und „bios“ (= Leben). Das beschreibt bereits die Wirkweise dieser Medikamentengruppe. Sie richtet sich „gegen das Leben“ von Mikroorganismen. Dabei existieren zwei Wirkprinzipien: Die eine Gruppe von Antibiotika tötet die Bakterien. Das tut sie beispielsweise, indem sie deren Zellwand angreift und so sehr schädigt, dass die Bakterien absterben. Die andere Gruppe hemmt die Bakterien in ihrer Vermehrung. Das geschieht häufig dadurch, dass Antibiotika Prozesse unterbrechen, die für die Vermehrung von Bakterien notwendig sind. An dieser Stelle wird bereits deutlich, warum Antibiotika zur Bekämpfung von Viren unbrauchbar sind. Viren sind nämlich keine Lebewesen. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel. Sie bestehen aus einem oder mehreren Molekülen, die genetische Informationen enthalten und von einer Eiweißhülle umgeben sind. Um sich zu vermehren, müssen Viren in eine fremde Zelle eindringen. Sie sind durch Medikamente relativ schwer zu bekämpfen. Gegen einige Viren helfen aber Impfungen. Ansonsten ist es wichtig, das Immunsystem zu stärken, damit der Körper die Viren selbstständig bekämpfen kann. Gerade bei Erkältungsinfektionen kann es aber passieren, dass sich zu der Viruserkrankung eine bakterielle Infektion gesellt. In solchen Fällen kann ein Antibiotikum hilfreich sein.

mehr im PSO Magazin 2/17...

------------------------------

Zu hoch, normal, zu niedrig
Was Laborwerte verraten

Ohne Labortests geht es oft nicht. Sie helfen Ärzten und Ärztinnen bei der Diagnose und Behandlung. Regelmäßig wird man als Patient mit Laborbefunden konfrontiert und erfährt, dass ein Wert zu hoch oder zu niedrig ist. Doch was steckt hinter diesen Befunden?

Wer mit Beschwerden zum Arzt geht, wird meist mehr oder weniger ausführlich befragt und körperlich untersucht. Dann folgen oft „apparative“ Untersuchungen wie Ultraschall, Röntgen, Lungenfunktionstests oder Endoskopie – und oft auch Labortests.

Viele Krankheiten gehen einher mit veränderten biochemischen Vorgängen im Körper. Labormessungen können deshalb helfen, die aktuelle Situation einzuschätzen oder eine Prognose zu stellen, etwa bei erhöhtem Blutzuckerspiegel. Zum Beispiel: Ist der Wert so hoch, dass ein Arzneimittel nötig ist, oder reichen erst einmal Ernährungs- und Verhaltensänderungen aus?

mehr im PSO Magazin 2/17...

------------------------------

Neuronen für Stress verantwortlich

------------------------------

DPB positioniert sich
Versandhandel und Telemedizin

------------------------------

Bewertung von Lebensqualität

------------------------------

Interessieren Sie sich für weitere Artikel in dieser Ausgabe? Dann werden Sie Mitglied im Deutschen Psoriasis Bund und Sie können alle Artikel lesen.

Weitere Themen im PSO Magazin 2/2017

  • Psoriasis - eine Berufskrankheit?
  • Versichertenperspektive: Nutzen und Risiken der Hautkrebsfrüherkennung
  • Systemtherapeutika in der Versorgung der Psoriasis
  • Psoriasis-Therapie oft nicht effektiv
  • Die Seite des Wissenschaftlichen Beirats
    Therapie mit Guselkumab, zum Fürchten? - sicher nicht: Die "Voyage 1 Studie"
  • Gewicht bestimmt Abruch
  • Depression und Psoriasis
  • Beipackzettel - Digitalisierung ist nicht die Lösung
  • Psychotherapie
  • Verordnung von Leistungen zur ambulanten Psychotherapie
  • Rehabilitation und Teilhabe
  • Expertengruppe Off-Label beim Bundesministerium für Gesundheit
  • Rauschgift gegen Schmerzen
  • 20. Eppendorfer Dialog
  • Anpassung der Krankentransport-Richtlinie
  • Neue Pflegegrade und neue Begutachtung kommen zum Einsatz
  • Mitglieder fragen - Experten antworten
  • Experte im Umgang mit der eigenen Erkrankung
  • Vorstand und Geschäftsstelle berichten
  • Aus den Regionen
  • Kontakte - Termine - Tipps
  • Zu Ende gedacht!

Hinweis:

Die medizinischen Hinweise auf den Seiten des DPB unterliegen der Überprüfung durch Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates. Damit ist sichergestellt, dass die medizinischen Aussagen dem derzeitigen medizinisch-wissenschaftlichen Sachverstand entsprechen, so lange es sich um Leitlinien gestützte Therapieverfahren der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft handelt.

Deutscher
Psoriasis Bund e. V.

Seewartenstraße 10
20459 Hamburg
Telefon 040 223399-0
Telefax 040 223399-22
info(at)psoriasis-bund.de

Geschäftszeiten:
montags - donnerstags
09:00 - 12:00 Uhr &
14:00 - 16:00 Uhr

freitags
09:00 - 13:00 Uhr

Impressum
Datenschutzerklärung