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PsoNet-Ärzte

Immer mehr Psoriasis-Experten schließen sich zusammen

Seit 2007 gibt es die regionalen Psoriasis-Netze (PsoNet) in Deutschland. Darin schließen sich Dermatologen als Experten in Netzwerken zusammen, um durch Austausch und Fortbildungen die Versorgung von Menschen mit Psoriasis zu verbessern. Zudem haben sie sich verpflichtet, sich an festgelegten Leitlinien der Behandlung zu orientieren.

Entstanden ist die Initiative für das Netzwerk aufgrund von versorgungswissenschaftlichen Daten, die Prof. Augustin in seinem Institut erhoben hatte. Sie verdeutlichen, dass insbesondere unter den Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis ein beträchtlicher Teil nicht nach dem neuesten Stand der Evidenz und der medizinischen Notwendigkeit versorgt wurde. Den Standard dafür haben die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG) und der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in der AMWF-S3-Leitlinie zusammengefasst. An der Diskussion waren Patientenvertreter des DPBs unmittelbar beteiligt. Dazu entwickelte der DPB eine Patientenversion der Leitlinie Psoriasis vulgaris.

Um überprüfen zu können, wie weit die Umsetzung der Versorgungsziele fortgeschritten ist, hat das Competenzzentrum Versorgungsforschung in der Dermatologie (CVderm) weitere Projekte ins Leben gerufen. Wichtiger Bestandteil ist PsoBest, Deutschlands bisher größtes Registerprojekt, an dem dermatologische Praxen und Klinikambulanzen beteiligt sind. Sie sammeln langfristig Daten zur Behandlung von Patienten mit Biologika und Systemtherapeutika, die als Spritze oder als Tablette gegeben werden.

Noch sind die regionalen Netzwerke in Deutschland unterschiedlich stark ausgebaut.

Dass nicht flächendeckend alle Dermatologen sich dem PsoNet anschließen werden und nach der S3-Leitlinie behandeln, ist für Prof. Augustin klar. "Schon jetzt gibt es Dermatologen, die nicht mehr das gesamte Spektrum der Psoriasis-Therapie einsetzen, sondern nur Teile davon. Einzelne sind auch gar nicht an der Behandlung der Psoriasis interessiert, sondern in anderen Bereichen spezialisiert. Auch das ist zu akzeptieren", informiert der Wissenschaftler.

Deshalb ist das Netz von Psoriasis-Spezialisten umso wichtiger für Menschen mit Schuppfenflechte. Prof. Augustin betont allerdings, dass die Versorgung durch Dermatologen, die nicht im Netz sind, nicht schlechter sein muss. "Aber dort, wo Patienten sich nicht sicher sind, können sie über das Netz an gute Adressen kommen." 

Das PsoNet beantwortet nicht die Frage nach einem "guten" Arzt. Leider gibt es selbst bei Fachärzten keine Qualitätskriterien, die einen guten Arzt skizzieren könnten. PsoNet-Ärzte haben sich allerdings einer Leitlinien gerechten Behandlung selbstverpflichtet. Daraus schließt der DPB, dass die Experten in der Facharztgruppe alle therapeutischen Möglichkeiten mit dem Patienten besprechen und gemeinsame Therapieziele festgelegt werden.

Alles Wissenswerte über das PsoNet gibt es unter www.psonet.de.

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